Eine Spinne breitet sich in Brandenburg aus.
Auch im Barnim gibt es immer wieder Sichtungen.
Der Ammendornenfinger siedelt seit einiger Zeit auch hier bei uns.
Inzwischen gilt er als heimische Spinnenart.
Die 1,5cm große orange-gelbe Spinne ist durch die Klimaerwärmung zu uns gewandert.
Sie ist eine der wenigen Spinnenarten, deren Biss auch für den Menschen schmerzhalft sein kann. Also ist doch Vorsicht geboten.
Der Biss kann zu Symptomen führen, wie Fieber, Kreislaufproblemen und auch Erbrechen und allergischen Reaktionen.
In diesem Fall sollte man einen Arzt aufsuchen.
Ausgewachsene Tiere sind tagsüber in einen Kokon eingesponnen und verlassen den kaum.
Die Spinnen suchen von Juli bis September passende Orte für den Nestbau.
Sie nisten vorwiegend in hohen Gräsern oder Kräutern an sonnigen Plätzen.
Sehr aktiv sind die Tiere vor allem im Juni und Juli.
Zum Schutz vor den Spinnen kann man dafür sorgen, dass hohe Grasflächen nicht vorhanden sind, also regelmäßig gemäht werden.
Dann hat diese Spinne wenig Nistmöglichkeiten und siedelt sich nicht an.
Sollte sie doch in den Gärten heimisch werden, ist wie gesagt Vorsicht geboten, so dass man nicht in den direkten Kontak mit den Spinnen kommt.
Das Auftreten der Spinnen muss nicht gemeldet werden, nur eben Vorsicht walten lassen und eventuelle gute Nistmöglichkeiten vermeiden.
Viel Erfolg und Spaß.


